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Nachtfahrt

30. Aug 2017 ‐ Geschrieben von: manati

Wenn es am Horizont so dunkel ist, dass man das Meer und den Himmel nicht mehr unterscheiden kann und Lichtpunkte den einzigen Halt geben, dann ist MANATÌ wieder auf Rauschefahrt durch die Nacht ihrem nächsten Ziel entgegen. Positionslichter, die sich um uns herum bewegen, zeigen, dass wir nicht allein unterwegs sind - beruhigend und beängstigend zugleich. Während die anderen schlafen, haben zwei Leute der Crew Wache: einer kümmert sich um die Navigation und das Schiff, der andere hält unermüdlich Ausschau nach Seezeichen und Schiffen. Ob bei dichtem Nebel im Englischen Kanal oder Starkregen und Gewitter vor Helgoland - hier ist der Ausguck am Ende. Jetzt helfen die "Augen von MANATÌ". Radar, Seekartenplotter und Schiffsidentifikationssystem sorgen für Durchblick und unterstützen die sichere Fahrt. Wenn dann wie heute im ersten Morgenlicht die Konturen der "langen Anna" von Helgoland aus dem Morgennebel auftauchen, fällt die Anspannung der Nacht ab.


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