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Der Wind bestimmt das Ziel

06. Sep 2017 ‐ Geschrieben von: manati

Es ist keine 30 Stunden her, da stand unser nächstes Ziel fest: Fehmarn. Aber jetzt befinden wir uns in Glewitz/Rügen. Wie das kam? Zuerst drehte der Wind so, dass wir perfekt nach Gedser/Falster segeln konnten, das wäre dann der perfekte Absprungshafen Richtung Barhöft gewesen. Doch dann drehte der Wind wieder, wir mußten mühsam aufkreuzen und kamen doch nicht so recht voran. Wir gaben auf und wollten unter Motor den Rest der Strecke bis Gedser fahren - durch widerliche steile, kurze Wellen, die unsere MANATÌ heftig durchschüttelten. Doch dann drehte wunderbarerweise der Wind wieder, so dass wir uns dann nachts um eins dafür entschieden, gleich bis nach Rügen durchzusegeln. Der rasante Ritt durch die Nacht begann mit hoher Welle und 7 kn Fahrt. Wir schlüpften durch das dicht befahrene Verkehrstrennungsgebiet der Kadet-Rinne. Je dichter wir an den Darß kamen, um so kleiner wurden die Wellen. Aber der Wind blieb uns treu und wir rauschten dahin, in einen wolkenverhangenen und trüben Morgen hinein. Hiddensee tauchte im Dunst auf, später Stralsund, noch schnell in letzter Sekunde unter der geöffneten Klappbrücke hindurch und schon waren wir im kleinen Hafen von Glewitz angekommen.


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Kommentare

Steffi schrieb:

Willkommen, Ihr Lieben, ich habe Eure Fahrt verfolgt, herrlich. Ihr habt das so gut gemacht. Das war doch ein einmaliges Erlebnis. Es klingt so, als seid Ihr alle gesund und munter. Ich hoffe es sehr. ganz liebe Grüße, Eure Steffi Ali lässt grüßen!


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